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sábado, 15 de novembro de 2014
Bundeswehr weiht Gedenkstätte für Soldaten ein
"Wald der Erinnerung" betont Auslandseinsätze
AFPAFP – vor 38 Minuten
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Gedenkstätte für gestorbene Bundeswehrsoldaten
AFP/Ralf Hirschberger - Gedenkstätte für gestorbene Bundeswehrsoldaten
Gedenkstätte "Wald der Erinnerung" in BrandenburgFoto anzeigen
Gedenkstätte "Wald der Erinnerung" in Brandenburg
Bundeswehr-Gedenkstätte im brandenburgischen SchwielowseeFoto anzeigen
Bundeswehr-Gedenkstätte im brandenburgischen Schwielowsee
Auf einem Kasernengelände im brandenburgischen Schwielowsee bei Potsdam hat die Bundeswehr eine neue Gedenkstätte für im Dienst gestorbene Soldaten eingeweiht. Der sogenannte Wald der Erinnerung solle ein "Ort der Besinnung" sein, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei der Eröffnung, an der einen Tag vor dem Volkstrauertag etwa 650 Gäste teilnahmen, darunter auch Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Zwar könne kein Denkmal "je ein Trost sein für den Verlust geliebter Menschen". Wichtig sei aber, "dass wir nicht vergessen".
Gewidmet ist der Ort letztlich allen mehr als 3200 im Bundeswehrdienst verstorbenen Soldaten und zivilen Beschäftigten. Gestaltung und Lage tragen aber vor allem den Auslandseinsätzen der Truppe Rechnung. In der Henning-von-Tresckow-Kaserne sitzt das Einsatzführungskommando, das die Auslandseinsätze plant und leitet.
Kritik gab es im Vorfeld am abgelegenen Ort der Gedenkstätte gut 30 Kilometer Luftlinie vom Zentrum Berlins entfernt. So sagte der frühere Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD) der "Bild"-Zeitung, der Standort sei "beschämend" und stehe für eine "verfehlte Gedenkkultur in Deutschland". Kriegsopfer würden weit weg von Berlin "versteckt".
Von der Leyen wies die Kritik zurück. "Schmerz und Trauer brauchen auch Geborgenheit", sagte sie bei der Einweihungsfeier, an der auch zahlreiche Hinterbliebene teilnahmen. Das Konzept des "Walds der Erinnerung" folge deren Wünschen. Es sei "gut, verschiedene Formen und verschiedene Orte des Gedenkens zu finden", sagte von der Leyen.
Der Bundeswehrverband erklärte, der "Wald der Erinnerung" sei "ein erster und richtiger Schritt". Zugleich forderte der Vorsitzende André Wüstner, der Bundestag solle frühere Überlegungen zu einem weiteren Gedenkort in Parlamentsnähe wieder aufnehmen, um "die notwendige Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft zu verbessern".
Bereits im Fall des im Jahr 2009 eingeweihten Ehrenmals für alle im Dienst gestorbenen Angehörigen der Parlamentsarmee auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums in Berlin hatte es Kritik an der Ortswahl gegeben. In Schwielowsee können Besucher nun tagsüber zum Kasernentor kommen, müssen dort aber ihren Ausweis hinterlegen und werden begleitet.
Auf sieben Stelen entlang eines etwa 150 Meter langen Wegs sind in dem Wald die Namen der bei Auslandseinsätzen gestorbenen Bundeswehrsoldaten zu lesen, insgesamt 104 seit dem Jahr 1992. Von ihnen wurden 37 in Gefechten getötet, davon wiederum 35 in Afghanistan. Weitere 67 Soldaten kamen durch "sonstige Umstände" wie Unfälle oder Suizide ums Leben.
Auf Lichtungen wurden fünf Ehrenhaine zum Totengedenken aus Bosnien und Afghanistan, darunter Kundus, rekonstruiert. Die Haine aus Prizren im Kosovo und dem afghanischen Masar-i-Scharif, wo die Bundeswehr noch im Einsatz ist, sollen folgen. Für im inländischen Dienst gestorbene Bundeswehrangehörige können an Bäumen Plaketten angebracht werden.
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