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sábado, 15 de novembro de 2014

Im September schockte Eindringling Omar Gonzalez die Welt, indem es ihm gelang mit einem Messer bewaffnet ins Weiße Haus einzudringen. Erst weit im Inneren des Gebäudes konnten Sicherheitskräfte den Mann aufhalten. Jetzt hat das amerikanische Heimatschutzministerium einen Bericht veröffentlicht, der dokumentiert, wie es dem Irak-Veteran gelang, den Amtssitz des amerikanischen Präsidenten zu entern. Laut einer in der "New York Times" veröffentlichten Zusammenfassung des offiziellen Berichtes, konnte Omar Gonzalez aufgrund "performativer, organisatorischer und technischer" Fehler ins Weiße Haus eindringen. Gonzalez war über einen Zaun geklettert, an dem ein Zacken fehlte, ignorierte die Wachleute, die ihn aufhalten wollten und rannte über den nördlichen Rasen auf das Weiße Haus zu. Wie "CNN.com" aus dem Bericht über den Eindringling zitiert, funktionierten vor allem Alarm- und Kommunikationssysteme am Weißen Haus nicht so wie geplant. Ein Sicherheitsbeamter, der damit beauftragt war, Wachhunde loszulassen, sobald ein Eindringling das Weiße Haus enterte, reagierte offenbar 11 Sekunden zu spät, da er in einem Wagen saß und mit seinem Privathandy telefonierte. Sein Kommunikationsgerät soll der Wachmann nicht im Ohr gehabt haben. Als er den Eindringling Omar Gonzalez schließlich bemerkte, gab der Sicherheitsmann dem ungebetenen Gast die vorgeschriebene verbale Warnung, dass er den Hund ausschicken würde, sah, wie sich Gonzalez in die Büsche schlug und gab seinen Hund den Befehl, ihn zu verfolgen. Zu spät – der Hund hatte nicht mehr genug Zeit, den Eindringling zu erwischen und kann Omar Gonzalez dem Bericht zufolge vielleicht auch gar nicht mehr gesehen haben. Als sich Gonzalez in die Büsche schlug, sollen die Sicherheitskräfte nicht geglaubt haben, dass er das Dickicht durchdringen könne – eine Einschätzung, die sich als falsch herausstellte. Am nördlichen Portikus des Weißen Hauses hörte der dortige Wächter daraufhin nur "undeutliche Störgeräusche" über sein Funkgerät und war nicht auf den Eindringling vorbereitet. Auch die Türen waren nicht verschlossen, sodass Gonzalez hier ins Weiße Haus eindringen und auch die Wächterin im Inneren überwinden konnte. Erst tief im Amtssitzes von Barack Obama, im sogenannten East Room, der für Empfänge und Pressekonferenzen genutzt wird, konnten zwei Wächter den Eindringling schließlich überwinden, ihm Handschellen anlegen und festnehmen. Im Auto des Eindringlings wurden später Beile, Macheten und 800 Schuss Munition gefunden, wie zahlreiche Medien nach dem Zwischenfall im September berichteten.

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